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It was a young year yesterday, its an old year now Fr. 04. Jan 2019 16:12:11
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Bevor ich zu der mit Sicherheit sehnsüchtig erwarteten Verleihung des Goldenen Weckhammers 2018 schreite, darf ich noch die letzten zwei neuen Wege des Jahres ad acta legen.
Am Schiffsbug hat Ingo Köhler die üppig beringte Genusslinie Jo Lück Picard VI geklettert, die knapp rechts der Cat Walk einsteigt und durchwegs schöne Wand- sowie Kantenkletterei bietet. Knifflig ist nur der Einstieg und die Kantenpassage am 6. Haken, diese aber auch nur, wenn Ihr den Riss vom Leichten Gemüse wegdefiniert. Die Linie endet an der Kette der Boulderhighway, für ein paar Extrameter könnt Ihr aber auch den Handriss vom Leichten Gemüse aussteigen – dann ist es sinnig einen C3er zu den Exen am Gurt zu hängen. Unglücklich ist nur, dass die Haken derart eng ans Leichte Gemüse gesetzt wurden, dass diese ehemals schöne cleane Genusskletterei nun komplett mit ein paar Exen am Gurt geklettert werden kann – nur der Ausstieg darf selbst abgesichert werden. Schade drum.
Letzter Neuzugang für dieses Jahr ist die Pro Otto IX- links der Waffled im Hexenkessel, die ebenfalls von Ingo eingerichtet wurde. Wer nach dem Durchstieg das Projektbändel entfernt hat ist unbekannt, jedenfalls hat er in der Cruxpassage durch das Dach vom 2. zum 3. Haken alle Register ziehen müssen, um diese dezent abstruse Passage mit Knie- und Faustklemmerkombi zu knacken. Schräge Nummer das Teil.
Das war dann es an neuen Wegen für 2018, ganze 33 Neutouren sind hinzu gekommen, der Routenzähler der DB hat die 1700er Marke wieder überschritten, wir konnten somit den Nettoroutenverlust nach dem Totalausfall vom Schwarzen Zirkel wieder ausbügeln – mal sehen wie lange das hält. Neue Ausfälle sind nicht auszuschließen, wie wir nach dem Sommertheater in den Gruben gelernt haben, insbesondere wenn ich in Betracht ziehe, was der eigentliche Auslöser dieses Sommernachtsalbtraums weiterhin abzieht, nachdem er am Lonnenloch seinen Willen bekommen hat. Aber egal wie es kommt und was kommt, auch 2019 werden wir die uns zugedachte Rolle perfekt spielen, damit alle, die hinter uns stehen auch im neuen Jahr zufrieden sind, wenn der Vorhang fällt – Exit….Stage left, acta est fabula plaudite.
Aber jetzt zum erfreulichen Teil meiner letzten News für dieses Jahr. Nur ein paar Stunden wird es dauern bis 2018 reif für die Geschichtsbücher ist und ein neues Kapitel aufgeschlagen wird, es wird Zeit den Goldenen Weckhammer 2018 seinem diesjährigen Preisträger in aller Form zu überreichen. Wie all die Jahre sind Routenlänge, Eigenständigkeit, Anspruch und die Qualität der Kletterei ausschlaggebend für meine hochsubjektive Preisvergabe. Obwohl die Anzahl der neuen Touren in diesem Jahr recht überschaubar ist, fiel es mir nicht leicht einen einzigen Preisträger ins Rampenlicht zu rücken – also habe ich keine Kosten und Mühen gescheut mir zwei Goldene Weckhämmer aus den Rippen zu leiern (beinahe hätte es noch einen dritten gegeben). Ganz klar steht Andreas mit seiner EAER 74 in Mordor wieder im Rampenlicht, die Route ist ordentlich lang, bietet im unteren Teil hochknifflige Kletterei und die luftige Ausstiegswand setzt dem ganzen Vergnügen noch einen drauf. Auf Augenhöhe dann Alex Preis Die 3 Musketiere im Westkessel, zwar nicht so lang, aber dafür brillante Kletterei vom Ein- bis zum Ausstieg, die locker mit allen Altklassikern dieses Genres im Gebiet mithalten kann. Beide Routen ein klarer Beweis dafür, was mit viel Fingerspitzengefühl an tollen Linien unserem übererschlossenen Gebiet noch zu entlocken ist. Thnx guys für diese Paradetouren. Außer Konkurrenz, aber auch ein Markstein für 2018 in dieser Kategorie ist die Exit….Stage Left in der Waterworld, aber mir selbst eine Weckhammer zu verleihen, das käme höchst napoleonesque rüber.
In der Kategorie best moderate fiel die Entscheidung in diesem Jahr leicht, den darf sich Hendrik wieder für seine Innerfire an der Schäferwand in den Schrank stellen, auf die gesamte Routenlänge nur beste Kletterei, abwechslungsreich, bestens abgesichert und top Fels – was wünscht man sich mehr? Ganz klar – mehr Routen in diesem Stil aus dem Hause Kardinal.
Und die Kurzstrecke wird wieder von Swen beherrscht, seine Koala an der Kranwand sucht unter den neuen Wegen aus dem Jahr 2018 in dieser Kategorie ihresgleichen. Zackige Züge, entschiedenes Handeln, Abrufen aller Engramme - eine onsight Prüfung par excellence, die unbedingt geklettert werden muss.
Jetzt bleibt mir nur noch Euch allen einen guten Rutsch in ein glückliches und gesundes 2019 zu wünschen. Macht große Pläne, zieht sie durch und bleibt dran, wenn es mal nicht rund läuft, baut keinen Mist and always stay safe. Good bye 2018.

Geschrieben von Alex
Sperrung von Mordor und Lonnloch aktiv Do. 15. Nov 2018 08:04:22
Back to normal-wettertechnsich-hello darkness my old friend Mi. 31. Okt 2018 08:21:13
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Aufhebung der Sperrungen für Mordor und Lonnenloch Mi. 28. Mär 2018 13:03:01
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