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Preflight News Fr 20. Mai 2016 12:37:26
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Die bags sind gepackt, das Gewichtslimit ist voll ausgereizt, Cams, nuts, pins, hooks und alle anderen Spezialitäten fürs ambitionierte aiden in den Fisher Towers und im Zion drücken am meisten auf die Waage, dann noch die Freiklettersachen dazu und ein paar wenige Luxusgüter - wie Wäsche zum wechseln – we´re ready for take off. Aber bevor es morgen über den big pond nach Sin City geht hau ich noch eine News raus, es hat sich in den vergangenen Wochen, Dank der Feiertage und des durchaus akzeptablen Wetters, doch einiges in den Gruben getan, was ich Euch nicht bis zu meiner Rückkehr vorenthalten möchte.
Noch aus dem April stammt Wolfgang Schüsslers Purple Rain VII+ am Kottenheimer Wändchen, eine stramme Kantenkletterei, die in der Lieben Sieben beginnt, diese dann auf halber Höhe nach links verlässt und strack den Pfeiler zwischen Liebe Sieben und Blutzoll zum Umlenker klatscht. Am Yosemite Wändchen erschloss er mit der Wendeltreppe V- eine bestens gesicherte und üppig griffige Wandkletterei, die rechts der Tuffi ein paar nette Klettermeter bietet und sicherlich in der nächsten Zeit einige Begehungen sehen wird, denn selten kommt dieser Schwierigkeitsgrad im Gebiet so verschwenderisch henklig daher. Links davon kletterte Wolfgang mit Frutti di mare eine weitere kurze und recht nette Linie im gleichen Grad, nur muss diese selbst abgesichert werden, was problemlos mit ein paar Keilen und Cams möglich ist.
Mit einem schönen breiten Riss kann Lars Klessas Emil und Fite V+ in der Finsterlay aufwarten. Die Route führt durch die kurze östlich ausgerichtete Wand rechts der Pimp my Climb und sobald Ihr Euch den weiten Einstiegsriss hochgeschrubbt habt und Euren C5 gelegt habt ist das Teil gelaufen.
Sein Tomahawk VIII- hat Lars rechts vom Rumpelstilzchen in der Toms Lay ausgegraben. Schon der längenabhängige Einstiegsboulder in die Verschneidung hat es in sich und dann läuft die Route am Pfeiler im oberen Wandteil zu großer Form auf. Hier gilt es sich geschickt in die Verschneidung rechts des Pfeilers zu manövrieren, die wird dann bis zum Umlenker verfolg, wer den Pfeiler tapfer in gerader Linie hochklettert, der kann sich auf eine deftige Kantennummer im unteren 9. Grad einstellen.
An der Dürener Wand habe ich links der Einstellungssache zwei kurze Wege ausgegraben. Der Krallator IX- bietet bissige Wandkletterei über den ersten Haken hinweg, definitiv ein Weg für Liebhaber heftiger Boulderstellen und kratziger Leisten, der Rest bis zum Umlenker ist dann ein Spaziergang. Einen kompletten Spaziergang bietet die Dochodjagi VI, die links der Krallator in einer Rissverscheidung beginnt und unter einem auffälligen Dach nach rechts in der Ausstiegsriss der Krallator quert. Recht aber ganz nett, insbesondere die Querung in die Krallator.
Ebenfalls nicht sehr lange, dafür aber bestialisch derb ist Swens Der Krieg am Ende der Welt VIII+ am Försterwändchen ein paar Meter links der Don´t forget Motörhead. Sobald die Füße vom Boden abheben geht es in dieser Route zur Sache und was auf den ersten Blick so easy aussieht entpuppt sich als überraschend anspruchsvolle Wandkletterei, bei der Ihr verzweifelt ordentliche Trittmöglichkeiten suchen werdet, die zum Griffangebot passen, wobei dieses auch nicht gerade als üppig bezeichnet werden kann. Harter Tobak!
Und jetzt noch ab in den Schwarzen Zirkel, der in den letzten Jahren sträflich vernachlässigt wurde. Aber als ideales Trainingsgelände für den bevorstehenden USA-Trip war er in den vergangenen Wochen mein bevorzugtes Habitat, die Risse in der Nordwand sind so sauber wie noch nie, dazu habe ich in den schweren Risstouren in der Nordwand an den neuralgischen Stellen ein paar solide bolts gesetzt. Somit kann man jetzt nicht mehr aus den Cruxpassagen der Dies perniciosus, Pygocera, dem Fliegengott und dem Morphinisten mit herausflutschenden Cams auf den Boden knallen. Und weil ich schon mal da war, habe ich links der Persona non grata mit dem Brecheisen in der Wand gewütet, dort einige beachtlich große Blöcke aus dem Felsverband gehebelt und mit Dies irae VI+ eine herrliche Risskletterei erschlossen, die sich bestens absichern lässt und von solider Finger- bis Handrisskletterei alles in petto hat. Links des Originaleinstiegs bietet ein schöner Handriss die ideale Einstiegsvariante zu der Tour, an der Schwierigkeit ändert sich nichts, die Crux bleibt der Fingerriss in Wandmitte.
Right on, drückt uns die Daumen, NOAA, CPC, WPC, ECWMF, UKMET und die GFS-loops versprechen ruppige Zeiten, signing off.

Geschrieben von Alex
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